Hierbei helfen uns Satellitendaten des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus, die im Abstand von wenigen Tage und mit 10 Meter Auflösung kontinuierlich die ganze Erdoberfläche aufnehmen und dabei Spektralinformation sammeln, die besonders dafür geeignet ist, Vegetation zu beobachten und zu bewerten. Zusammen mit Wetterdaten integrieren wir diese Daten im Rahmen des Projektes SatGrass zu einer Datengrundlage, welche uns modellhaft Ertrags- und Qualitätsdynamiken auf vielen Grünlandflächen Österreichs zeigen können.
Ziel ist es, mit den daraus entwickelten Werkzeugen dem Landwirt die Möglichkeit zu geben,
jederzeit den Ertrag und Rohproteingehalt seines am Feld stehenden Futters abzufragen,
mit langjährigen Durchschnitten oder mit
den Durchschnittserträgen seiner Region zu vergleichen und mit einem Blick in die nähere Zukunft den für ihn
optimalen Schnitttermin, bei dem das Verhältnis zwischen Ertrag und Qualität am besten passen, besser abschätzen zu können.
Neben der direkten Managementunterstützung einzelner Grünlandwirte dienen diese Daten allerdings auch für Beratung, Statistik, Agrarpolitik und in Hinblick auf die Herausforderungen des Klimawandels dem Risikomanagement.