Ich habe mich in den letzten Wochen mehrfach mit Bekannten und Freunden aus meinem Umfeld zusammengesetzt und sie gefragt, welche Themen sie bei diesem Podcast interessieren würden. Viele wollten gern Informationen an die Hand bekommen, um in Diskussionen mit schnell verfügbarem Wissen punkten zu können und um selbst mehr und besser über die Hintergründe der Fleischproduktion informiert zu sein. Ich habe mir die Vorschläge zu Herzen genommen und werde daher heute über das sogenannte „Tierwohl-Label“ sprechen, um Licht ins Dunkel zu bringen.
Ich war selbst bei meinen Recherchen überrascht, wie wenig ich darüber wusste!
Das „Tierwohl-Label“ ist sehr verwirrend. Ich dachte zum Beispiel die ganze Zeit, das derzeitige Label, welches auf den Fleischverpackungen zu sehen war, sei staatlich. Weit gefehlt.
Wenn man sich vorstellt, WER dieses Label ins Leben gerufen hat- nämlich die Agrarindustrie/ Fleischindustrie, die ihren Profit im Auge hat, respektive der Politik, deren Interessen mit denen der Fleischindustrie eine lobbyistsche Union sondergleichen eingeht- dann entsteht der Eindruck, dass allein der Name „Tierwohl“ ad absurdum geführt wird. Denn um das „Tierwohl“, welches eine gute Intention suggeriert, geht es hier beileibe nicht. Im Vordergrund steht eine systematische Beruhigung des Verbrauchers, der dann auch weiterhin sorgenfrei zum Schnitzel greifen kann. Guten Appetit!
Mehr Informationen zu diesem Thema findest Du in meinem BLOG unter www.amindfulconnection.de