Fridolin und der Weihnachtsmann 🎄❄️
In einer stillen Winternacht liegt das Schloss ruhig unter einer Decke aus Schnee. Fridolin kann nicht schlafen. Etwas in der Luft fühlt sich anders an – zu unruhig für Weihnachten.
Als er ein fernes, angstvolles Schnauben hört, folgt er dem Geräusch hinaus in die verschneite Landschaft.
Dort trifft er Noro, ein Rentier des Weihnachtsmannes, das weggelaufen ist.
Nicht aus Trotz.
Nicht aus Unlust.
Sondern aus Angst, den Erwartungen dieser besonderen Nacht nicht gerecht zu werden.
Gemeinsam machen sich Fridolin und Noro auf den Weg zurück – Schritt für Schritt, ohne Eile, mit einer Laterne, die die Dunkelheit kleiner macht. Auf ihrem Weg spricht Noro aus, was sonst niemand hört:
Auch die Helfer des Weihnachtsmannes haben Angst.
Auch sie zweifeln.
Auch sie fühlen sich manchmal überfordert.
Im Tannenwald treffen sie auf den Weihnachtsmann selbst. Ohne Vorwurf, ohne Eile nimmt er Noro wieder auf – und bittet Fridolin um Hilfe.
So wird der kleine Drache Teil der Weihnachtsnacht:
Er hilft beim Beladen des Schlittens, fliegt durch den Himmel, wird kleiner durch Zauberstaub und trägt Geschenke in stille Häuser.
Am Ende dieser Nacht bleibt nicht nur ein erfüllter Auftrag zurück, sondern ein tiefes Verständnis:
Weihnachten bedeutet nicht, perfekt zu sein.
Weihnachten bedeutet, füreinander da zu sein – auch dann, wenn jemand Angst hat.
Eine ruhige, warme Weihnachtsgeschichte über Verantwortung, Mitgefühl und das Licht, das entsteht, wenn man gemeinsam weitergeht.
Ideal für die Winterzeit, zum Einschlafen, Innehalten und Zuhören. 🎄🐉✨