CBDCs, also digitale Zentralbank-Währungen, sind in aller Munde. Die meisten Bürger lehnen CBDCs ab und machen sich berechtigte Sorgen um die Möglichkeiten, die CBDCs dem Staat bieten, deine tagtäglichen Freiheiten ganz konkret einzuschränken und zu bestimmen, was du wo mit deinem Geld machst.
Kein Wunder also, dass z.B. der aktuell laufende B2B CBCD Testballon in der Schweiz ziemlich viel Lärm in den Medien verursacht hat.
Dabei wissen viele offenbar nicht, dass auch in Deutschland eine Technologie kurz vor dem Einsatz steht, deren Implementation de facto dem gezielten Rollout einer digitalen Zentralbankwährung gleicht, auch wenn es keine ist. Wir können dies bedenkenlos einen CBDC-Vorläufer nennen und in Tat und Wahrheit wäre ich über diese Entwicklung viel besorgter als über das, was die Schweizer so treiben.
Wie CBDCs in Zukunft eingesetzt werden können, davon können wir somit schon heute einen Vorgeschmack bekommen.
Von was ist hier die Rede? Genau, vom Land Bayern, das Flüchtlingen in Zukunft kein Geld mehr auf ihr Konto zu überweisen und stattdessen eine Zahlkarte auszugeben, mit der man Essen und andere Produkte des täglichen Bedarfs kaufen kann, aber z.B. keine Zigaretten und kein Bargeld beziehen kann.
Und ist das möglicherweise nur der Anfang? Werden bald weitere Sozialleistungen, z.B. das Bürgergeld, auf eine Zahlkarte oder App überwiesen, die der Betroffene dann nur sehr selektiv nutzen kann?