Während Länder wie China und die USA mit Milliardeninvestitionen ihre KI-Forschung vorantreiben, diskutiert die deutsche Politik die Einführung einer KI-Steuer, welche Unternehmen zahlen sollen, die KI nutzen und damit vermeintlich "Arbeitsplätze vernichten".
„Grundsätzlich kann man darüber nachdenken“, sagte der Co-Chef der SPD-Linken, Sebastian Roloff, dem Handelsblatt.
„Die Idee der KI-Steuer gleicht dem Konzept der Maschinensteuer, die auch bisher schon ins Spiel gebracht wurde, wenn technischer Fortschritt Arbeitsplätze und damit Einnahmen des Staates wegfallen lässt.“ Dadurch würde Geld für öffentliche Investitionen sowie die Sozialversicherung fehlen – also etwa für die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung.
In diesem Video werden konkrete Alternativen vorgestellt, mit denen Deutschland seine Stärken in Technik und Industrie nutzen kann. Wie können gezielte Förderprogramme und Allianzen von Wirtschaft, Wissenschaft und Regierung dem Land im internationalen Wettbewerb um KI die Führung sichern?
Darüber hinaus geht es um die Balance zwischen technologischer Souveränität und dem Schutz von Bürgerrechten. Kann eine "KI-Made-in-Germany"-Initiative ethische Standards bei der Entwicklung von KI gewährleisten und die Akzeptanz in der Bevölkerung stärken?
Führende Expertinnen und Experten diskutieren, wie die geplante KI-Steuer abgewendet und stattdessen Anreize für Innovationen geschaffen werden können. Das Ziel: Deutschland soll Chancen nutzen und in Europa eine führende Rolle übernehmen.