Regierungen, Finanzverwaltungen und internationationale Organisationen wie OECD, UNO, FATF und EU setzen zunehmend in ihren Veröffentlichungen und Aussagen die Steuerhinterziehung mit der Geldwäsche gleich.
Während wir natürlich auf keinen Fall Steuervergehen bagatellisieren wollen, wird in der Praxis ein Problem für all jene geschaffen, die legal keine Steuern bezahlen, weil sie z.B. digitale Nomaden sind.
Wenn die Kryptobörse, der Goldhändler oder der Juwelier in Zukunft bei jedem Geschäft über 10.000 Euro sicherstellen muss, dass der Kunde nicht nur kein Geldwäscher ist, sondern auch noch einen Steuerbescheid verlangen kann, um den Beweis zu haben, dass der Kunde sich den Kauf von versteuertem Geld leisten kann - dann wird dem Denunziantenstaat Tor und Tür geöffnet.
Kann nämlich der Kunde nicht beweisen, dass er Steuern bezahlt (weil er digitaler Nomade ist), muss das Unternehmen ihn unter Umständen bei den Behörden anschwärzen.