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In Deutschland werden Libertäre meistens als Teil der ultrarechten Szene wie der AfD oder auch des Reichsbürger-Spektrums wahrgenommen, und das vielfach nicht grundlos. 

Diesen Trend kann man auch in den USA beobachten, wo es vielfach ebenfalls zu einem Schulterschluss zwischen Libertären und Ultrarechten Republikanern gekommen ist. 

Das ist unserer Meinung nach aber eher eine Verzerrung der libertären Idee. Wir wir zeigen werden, gibt es viele interessante libertäre Denkansätze, die auch für unsere Zeit relevant sein können und die rein gar nichts mit rechtem Gedankengut zu tun haben.

Das Handelsblatt etwa schreibt:

Springer-Chef Mathias Döpfner, Tesla-Pionier Elon Musk und Tech-Investor Peter Thiel: drei einflussreiche Männer, die immer wieder mit für deutsche Verhältnisse verstörenden politischen Statements auffallen. Etwa wenn Döpfner in einer privaten Textnachricht die Coronamaßnahmen der Bundesregierung mit Hitlers Machtergreifung vergleicht.

Wenn Musk mit der Übernahme von Twitter einen angeblichen „linken Meinungs-Mainstream“ sprengen will. Oder wenn Thiel im Handelsblatt-Interview konstatiert, die Deutschen hätten nur drei Zukunftsoptionen: „islamische Theokratie“, „chinesischen Überwachungskommunismus“ oder „Gretas grüne Zukunft, in der jeder Fahrrad fährt“.

Um die Weltbilder von Döpfner, Musk und Thiel besser zu verstehen, lohnt die Beschäftigung mit einer Ideologie, die in Deutschland so gut wie keine politische Heimat besitzt, in den USA jedoch zum politischen Mainstream zählt: der Libertarismus.

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