❗️TRIGGERWARNUNG:❗️
In dieser Folge sprechen wir über sexualisierte Gewalt, Vergewaltigung, explizite Sprache, Missbrauch an Kindern, Femizid und traumatische Erfahrungen.
Bitte passt gut auf euch auf und hört nur weiter, wenn das für euch gerade möglich ist.
(Weiter unten findet ihr eine Telefonnummer falls ihr Hilfe braucht)
Hello again :)
Neues Jahr, neue Folge – und wir starten direkt mit einem Theaterabend, der uns noch lange nach dem Heimweg im Kopf geblieben ist.
Dieses Mal waren wir in der Dunkelkammer des Volkstheaters und haben „Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)“ gesehen (Text: Sivan Ben Yishai, Regie: Mechthild Harnischmacher).
Schon beim Ankommen wurde uns klar: Das hier ist kein klassisches Zurücklehnen-und-Zuschauen.
Der Raum ist klein, die Distanz zwischen Bühne und Publikum fast nicht existent, und die vierte Wand fühlt sich eher wie ein durchlässiger Vorhang oder ein Fenster an. Stimmen, Blicke und Texte verweben sich zu etwas, das sich mehr wie ein gemeinsamer Moment als wie eine lineare Erzählung anfühlt.
Wir sprechen darüber, wie der Abend mit Nähe und Intimität arbeitet, warum sich das Stück wie ein Lied aus Fragmenten anfühlt und wie schnell aus Beobachten ein Mitgemeint-Sein wird. Über Medusa, über romantisierte Bilder, die kippen, und über die Frage, was Theater kann, wenn es nicht nur zeigt, sondern uns mitten hineinstellt.
Und natürlich reden wir über Gemeinschaft: darüber, wie sich ein Raum voller Fremder plötzlich verbunden anfühlen kann – und warum genau das diesen Abend für uns so besonders gemacht hat.
Was leuchtende Penispilze damit zu tun haben?Findet es raus…
Zum Stück:
„Like Lovers Do (Memoiren der Medusa)“Text: Sivan Ben YishaiRegie: Mechthild Harnischmacher
https://www.volkstheater.at/produktion/2444254/like-lovers-do/2551408/
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Kevin Szilágyi
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