Listen

Description

In dieser Folge sprechen wir über zwei Dokumentarfilme über Männlichkeit. Zum einen „The Red Pill”,  eine der zentralen Referenzen der Manosphere. Der Film wird häufig als „mutige Kritik am Feminismus“ gelesen, reproduziert aus unserer Sicht aber ein klassisches Opfer-Narrativ: männliches Leid ohne Machtkritik, Kränkung ohne Verantwortung, Emotionen ohne Analyse. Wir sprechen darüber, was der Film trotzdem gut macht und warum so ein Narrativ vielleicht gefährlich sein kann.

Als Gegenentwurf schauen wir auf „Toxische Männlichkeit”. Der Film fragt nicht: Wer ist schuld? sondern: Wofür bin ich verantwortlich? Statt Abwehr geht es um Selbstreflexion, Grenzziehung und den Versuch, Männlichkeit jenseits von Opferstatus und Antifeminismus zu denken.

Zum Schluss fragen wir uns: Warum fühlen sich manche Männer von der Manosphere abgeholt? Was braucht es, damit aus Wut Veränderung wird? Und warum ist Feminismus kein Angriff, sondern ein Angebot?

📚 Material der Folge:

Toxische Männlichkeit (2024) von Michael Groß: https://medienzentralen.de/medium/toxische-mannlichkeit/08c23058-3c7e-4f2a-a9f5-c83bb4d745df/index

The Red Pill (2016) von Cassie Jaye: https://www.youtube.com/watch?v=Q7MkSpJk5tM&t=5s

Was denkt ihr über die Folge? Schreibt uns eure Gedanken und Erfahrungen:

📧 wirsinddasproblem@gmail.com📱 instagram.com/wirsinddasproblem.podcast

Lasst eine Bewertung da, abonniert den Podcast und teilt ihn mit euren Freund:innen.

Transparenzhinweis:Wir sprechen aus einer cis-männlichen Perspektive und versuchen, unsere Privilegien kritisch zu reflektieren. Dieser Podcast ist Teil unserer Lernreise – kein fertiges Konzept. Die angegebenen Links sind Affiliate-Links. Wenn ihr über sie einkauft, erhalten wir eine kleine Provision. Damit decken wir ausschließlich unsere Produktionskosten – alles darüber hinaus spenden wir weiter. Details dazu findet ihr auf unserer Website.