In dieser Folge widmen wir uns Immaculate (2024), einem modernen religiösen Horrorfilm, der weniger auf laute Schocks setzt, sondern auf ein stetig wachsendes Gefühl von Unbehagen. Wir sprechen darüber, warum dieser Film unter die Haut geht, obwohl (oder gerade weil) er so ruhig beginnt, und wie effektiv er mit Glauben, Kontrolle und Angst arbeitet. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die Figur Cecilia, das abgeschottete Kloster in Italien und die beklemmende Atmosphäre, die sich Szene für Szene verdichtet. Außerdem diskutieren wir, warum Immaculate für uns eher psychologischer Horror als klassischer Dämonenfilm ist, welche Themen der Film verhandelt und warum gerade das Finale so heftig polarisiert. Natürlich geht es auch um religiösen Horror im Allgemeinen, Vergleiche zu Genre-Klassikern, unsere Erwartungen an den Film und die Frage, warum Geschichten über Glauben und Machtmissbrauch oft zu den unangenehmsten Horror-Erfahrungen gehören. Viel Spaß beim Hören … und denkt dran: Nicht jeder Ort, der Sicherheit verspricht, ist auch ein sicherer Ort. ACHTUNG: Diese Folge enthält Spoiler!