In dieser Folge tauchen wir ein in die verstörende Horror-Komödie Spree (2020). Einem Film, der Fame-Gier, Influencer-Kultur und Online-Besessenheit auf unangenehm treffende Weise zerlegt. Wir begleiten Kurt Kunkle, einen erfolglosen Content Creator und Ride-Share-Fahrer, der verzweifelt viral gehen will und dabei eine „Lektion“ startet, die komplett außer Kontrolle gerät. Wir sprechen darüber, wie der Film Social Media, Livestream-Kultur und den Drang nach Aufmerksamkeit gnadenlos überspitzt, warum Spree gleichzeitig absurd, unterhaltsam und erschreckend real wirkt und wieso der Film weniger klassischer Horror ist, sondern vielmehr ein moderner Albtraum über Anerkennung, Einsamkeit und toxische Online-Dynamiken. Außerdem reden wir über Joe Keery in einer seiner unangenehmsten Rollen, über die besondere Erzählweise ausschließlich über Streams, Dashcams und Social-Media-Clips und darüber, warum dieser Film so lange unter dem Radar lief, obwohl er erschreckend gut in unsere Zeit passt. Viel Spaß beim Hören…und denkt dran: Seid immer lieb zu euren Uber-Fahrern! ACHTUNG: Diese Folge enthält Spoiler!