Zu DDR-Zeiten arbeitete Jan als Kfz-Schlosser und träumte von einem „normalen Leben“. Nach der Scheidung fiel Jan aus den Bahnen; das Leben auf der Straße machte ihn krank. 1996 kam Jan als einer der ersten Bewohner in unser Haus. Er fand den Weg zurück, zog wieder in eine eigene Wohnung und konnte viele Jahre lang stundenweise arbeiten – als Betreuer, Nachtwächter und Rostocker Stadtführer. Heute kreuzen sich unsere Wege wieder: Fast täglich kommt er zum Mittag ins Café Albert. Jan steckt immer noch voller Fröhlichkeit. Sein Motto „Morgen wird besser“ begleitet ihn trotz einiger Einschränkungen weiter. Er bekam ein zweites Leben geschenkt und meistert es großartig.