Listen

Description

Haben Sie sich jemals gefragt, wie über 5.000 unterschiedliche indigene Kulturen eine einzige, schlagkräftige politische Kraft auf der globalen Bühne bilden konnten? Dieses Video beleuchtet die faszinierende Geschichte der Einheit der Vielfalt, die mit der UN-Weltkonferenz 2014 ihren Höhepunkt fand. Es geht um die Macht einer Bezeichnung und die Entstehung einer globalen politischen Identität.

Historisch gesehen wurden diese Gruppen von Kolonialmächten kategorisiert, wobei Verträge wie die ILO-Konvention 107 (1957) primär Integration und nicht den Kulturerhalt zum Ziel hatten. Eine Wende brachte der Aufstieg des Aktivismus in den 60er/70er Jahren. Indigene Aktivisten lehnten die Assimilations-Erzählung ab und formulierten eine neue Identität, die das Überleben des Kolonialismus betonte. Der zentrale Kampf war dabei der um das Wort "Völker" statt "Bevölkerungen", um das grundlegende Recht auf Selbstbestimmung zu erlangen.

Diese strategische Neuausrichtung hin zu Menschenrechten auf der UN-Bühne führte zur bahnbrechenden UN-Erklärung von 2007. Dieses Video zeigt, wie die indigene Gemeinschaft eine ihr auferlegte Bezeichnung "kaperte" und in ein machtvolles Werkzeug für ihre globalen Ziele verwandelte.

Abonnieren Sie unseren Kanal für weitere Geschichten über Politik und kollektive Identität!