Zum Abschluss der Staffel trifft Host Laura Bachmann den Schriftsteller Pedro Lenz in der Bibliothek Olten. Dort ist er Stammgast. Zwischen Bücherregalen erzählt er von seiner Kindheit, von den Bibliotheken, die ihn geprägt haben – und von seinem Weg vom Maurerlehrling zum Schriftsteller.
Warum ist Lesen für ihn so zentral? Warum zeigt er seinen Kindern Bibliotheken? Und weshalb gilt Literatur für viele noch immer als elitär?
Ausserdem: Die letzte Reportage dieser Staffel. Der Lesehund und die schwindende Lesekompetenz in der Schweiz.
In der Schweiz nimmt die Lesekompetenz ab. Digitale Ablenkung, weniger vertieftes Lesen – mit Folgen für Bildung, Berufschancen und demokratische Teilhabe. Leseförderung sei deshalb wichtiger denn je, sagt Carlotta Binder vom Schweizer Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM).
Darum braucht es Leseförderprojekte wie der „Lesehund“ Samu. In der ganzen Schweiz besuchen speziell ausgebildete Hunde Bibliotheken, wo Kinder ihnen vorlesen. Mireille (9) erzählt, warum ihr das Vorlesen so leichter fällt.
Eine Episode über Lesebiografien, über Scham und Zugehörigkeit - und darüber, warum Lesen Welten öffnet, Fantasie fördert und für eine Demokratie unverzichtbar ist.
u. a. Stimmen in dieser Episode:
Pedro Lenz, Schweizer Schriftsteller und Mundart Lyriker
Carlotta Binder, Schweizer Institut für Kinder- und Jugendmedien (SikJm)
Mireille, Teilnehmerin Lesehund
Stefanie, Lesehundteam Bibliothek Uster
Credits
Dieser Podcast wird präsentiert von der sbd.bibliotheksservice ag.
Konzept, Produktion, Schnitt & Sounddesign: Laura Bachmann
Themensetzung & Mitarbeit am Konzept: Jasmin Leuze, Susanne Wäfler, Manu Aeberli, Andrea Faedi, Dani Landolf
Scripteditorin: Mirja Gabathuler
Auftrag & Abnahme: Martin Kelterborn
Sprachaufnahmen: Podcaststudio Bibliothek Winterthur
Musik: Blue Dot Sessions