Mit Lambrusco verbinde nicht nur ich sämtliche Vorurteile, die man einem Wein nur andichten kann. Die teils kräftigen Rotweinaromen, kräutrig, zuweilen bitter, rauchig oder sehr fruchtbetont, dropsig, ergänzt von leichter Adstringenz verbunden mit Kohlensäure und 8-10 Grad Serviertemperatur ist kaum nachvollziehbar im Kopf.
Ich durfte erfahren, was guten Lambrusco von seinen den Markt überschwemmenden Artgenossen unterscheidet.
Dass die Winzer längst begonnen haben, Lambrusco auch trocken auszubauen.
Dass neben dem allgemein üblichen Tankgärverfahren (Charmat) längst gute Lambrusci in zweiter (Flaschen) Gärung hergestellt werden. Dass dieser Wein trocken ausgebaut und nicht allzu kalt serviert mit einem Vesper eine gute Liason eingeht. Und die süßere Variante ein feiner Begleiter zu Kuchen und Desserts ist.
Es gilt, die Geschmacksmuster im Kopf neu zu sortieren!
Lässt man sich darauf ein, entstehen ungeahnte Geschmackserlebnisse.
Und: eine Herausforderung an jede Speisenbegleitung!
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