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Liebe Hörerinnen und Hörer!

Heute bringe ich euch das Gedicht "Kriegserklärung" von Johann Wolfgang von Goethe aus seiner Sammlung 1815.

KRIEGSERKLÄRUNG

Wenn ich doch so schön wär'

Wie die Mädchen auf dem Land!

Sie tragen gelbe Hüte

Mit rosenrotem Band.

Glauben, daß man schön sei,

Dächt' ich, ist erlaubt.

In der Stadt ach! ich hab' es

Dem Junker geglaubt.

Nun im Frühling ach! ist's

Um die Freuden getan;

Ihn ziehen die Dirnen,

Die ländlichen, an.

Und die Taill' und den Schlepp

Verändre' ich zur Stund';

Das Leibchen ist länger,

Das Röckchen ist rund.

Trage gelblichen Hut,

Und ein Mieder wie Schnee;

Und sichle, mit andern,

Den blühenden Klee.

Spürt er unter dem Chor

Etwas Zierliches aus;

Der lüsterne Knabe

Er winkt mir ins Haus.

Ich begleit' ihn verschämt

Und er kennt mich noch nicht,

Er kneipt mir die Wangen

Und sieht mein Gesicht.

Die Städterin droht

Euch Dirnen den Krieg,

Und doppelte Reize

Behaupten den Sieg.

Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche!

Eure 

Barbara Marie-Louise Pavelka

www.barbarapavelka.at

P.S:

Das erste und selten gespielte Oratorium von Mozart „Die Schuldigkeit des ersten Gebots“ wird am 12. Und 13. April um 19 Uhr in der Georgskathedrale in der Burg in WN,

am 14. April um 15 Uhr und am 17. April um 19:30 Uhr im Kaisersaal in Heiligenkreuz aufgeführt. 

Karten können Sie reservieren unter alyricalsingerslife@gmail.comund der Vorverkauf startet bald über die Crowdfunding Kampagne. 

Mehr Informationen erhalten Sie ebenfalls über die oben genannte E-Mail-Adresse.

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