Listen

Description

In dieser Folge von «ernsthafte Gespräche» ist der Moderator Dani von Wattenwyl zu Gast. Mit dem Namen «Dani von Wattenwyl» kommt man beim Radio Basilisk, Telebasel und an vielen anderen Orten in Kontakt, aber gefällt dem Mann selbst der eigene Name? «Ja, das tut er», nur das ausgeschriebene Daniel gefalle dem Moderator nicht, er fühle sich davon auch nicht angesprochen. Auf Reisen hatte von Wattenwyl auch schon Probleme, da er beim Buchen nur seine Abkürzung angab. «Aber sie liessen mich trotzdem fliegen», erzählt von Wattenwyl.

Ausser seinen Eltern hat Dani von Wattenwyl keine Vorbilder, dafür aber Leute, die er wahnsinnig toll findet. «Vorbilder habe etwas unerreichbares, und ich möchte, dass alle Menschen erreichbar bleiben», erklärt von Wattenwyl. Trotzdem sagt von Wattenwyl: «Ich hoffe, ich bin für meinen Sohn ein Vorbild.»

«Ich bin ein krankhafter Optimist», sagt von Wattenwyl, «pessimistische Menschen kosten Energie». Ab und zu sei er vielleicht zu optimistisch, «es ist selten, dass ich finde, etwas gehe nicht». Deshalb gehöre es zu von Wattenwyls Philosophie, dass es im Kulturhaus Häbse, das er besitzt, auch erstmal kein «Nein» für Ideen gibt.