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Der Change ist fĂŒr ITler ganz einfach – da ist ein bisschen Technik,ein bisschen fancy stuff und dann lĂ€uft das schon.

Aber wie nimmt man Teams, Kolleg:innen, Kund:innen, Lieferanten und die Produktion mit?

Da ist es dann nicht mehr ganz so simpel.

Über diesen Prozess spricht Christof Layher, Host vom ChaosHacker-Talk mit Rebecca Roscher. Die hat schon einige Stationen hinter sich, u.a. in der Krebsforschung und arbeitet zurzeit als Project Lead bei Bayer.

Aufmerksam geworden ist Christof auf sie durch den Artikel „Challenge toChange“, den Rebecca veröffentlicht hat.

Das Ergebnis: Alles steht und fÀllt mit dem Mindset!

FĂŒr Change und Optimierung muss man die Menschen mitnehmen, statt sich nur auf die Technik zu fokussieren. Oft passiert es aber, dass an den Leuten vorbeientwickelt wird, statt Expert:innen einzubinden.

Und das beginnt schon beim Feedback:

Sobald man verschiedene Hierarchie-Ebenen im Unternehmen hat, entsteht ein GefÀlle, was sich auch auf Feedback auswirkt.

Denn viele wollen einen sicheren Rahmen, um Antworten zu geben, da sie sonst einfach Angst vor Konsequenzen haben.

Da hilft es, zu untermauern, warum die einzelnen Personen anwesend sind.

Struktur ist auch wichtig, damit Feedback ĂŒberhaupt möglich ist und auf die unterschiedlichen Kommunikationstypen zu achten.

Auch Ownership ist ein wichtiges Thema. Rebecca empfiehlt, Unterschriften einzusammeln, um die Wichtigkeit der Rolle klarzumachen. So ist es auch einfacher, Freistellungen durch die Bereiche zu erlangen.

Und man muss einfach auch Zeit haben (das passt zur Freistellung fĂŒr die Projekte).

KreativitÀt entsteht erst mit einem freien Kopf.

Und auch in der IT einen Prozess zu entwickeln ist ein kreativer Prozess!

Die beiden empfehlen außerdem InterdisziplinaritĂ€t. Dabei hilft es, mehr multifunktional zu denken und Teams durchKombinationsfĂ€higkeiten zusammenzusetzen.

In unserer Welt ĂŒberschneiden sich Bereiche immer mehr. Eigentlich braucht ein ITler Personalexpertise, um in HR etwas entwickeln zu können.

Christof sieht das als wirklich verschwendete Opportunities in Unternehmen.Oft ist der vorgezeichnete Karriereweg nur der nach oben, obwohl eine breitere Aufstellung in Bereichen genauso spannend sein kann.

Im Digitalisierungsprozess hilft außerdem der frische Wind, damit man schlechte Prozesse nicht einfach nur ins Digitale ĂŒbersetzt. Das kann z.B. durch neue Mitarbeitende passieren.

Rebecca empfiehlt außerdem, mehr mit Priorisierungen zu arbeiten, um Requirements besser abzudecken.

Außerdem geht es noch um Anglizismen und um AI-Trainings, die in jedem Unternehmen Pflicht sein sollten!

00:00:00 Vorstellung Rebecca Roscher

00:03:22 Mensch vor Technik

00:09:35 Feedback enablen

00:14:00 IT ist KreativitÀt

00:16:08 Commitment

00:21:18 InterdisziplinaritÀt

00:30:00 Prozesse neu denken

00:35:41 Skalierung & Priorisierung

00:42:49 Entscheidungen treffen

00:44:41 AI-Trainings

00:52:29 Zwei Fragen an Rebecca