Die kirchliche Sprache - so die Autoren Jan Feddersen und Philipp Gessler - ist nicht nur unverständlich und unklar und hat sogar oft etwas Verlogenes, das immer mehr Gläubige abstößt und ist so ein Grund für die Krise der hiesigen Kirchen ist.
Mit Sinn für die vielen Facetten des Problems kirchlicher Sprache, nach vielfachen Recherchen und Interviews mit Fachleuten und ohne Besserwisserei stellen die Autoren fest: Nur wenn die Kirche auch ihre Sprechweise erneuert, kann sie sich selbst erneuern. Im Gespräch mit Joachim Hake stellen sie ihr Buch „Phrase unser. Die blutleere Sprache der Kirche, Claudius 2020“ vor und diskutieren seine Hauptthesen.
Jan Feddersen ist Redakteur bei der „Tageszeitung“.
Philipp Gessler ist Redakteur bei der Zeitschrift „zeitzeichen“.