„50 Jahre Welterbekonvention: Erbe erhalten – Zukunft gestalten“. Unter diesem Motto rücken am heutigen Pfingstsonntag die 51 Welterbestätten in Deutschland die Bedeutung und die Wirkung des weltweit bekannten Schutzinstruments für das Kultur- und Naturerbe in den Mittelpunkt.
So feiern etwa die beiden Hansestädte Wismar und Stralsund ihre Aufnahme in die Unesco-Welterbeliste vor 20 Jahren mit gleich einer Reihe von Veranstaltungen. Diese reichen von Führungen über Konzerte, Wettbewerbe, Ausstellungen, Tagungen und Lesungen bis zu Theater- und Filmaufführungen.
Höhepunkt in Wismar ist die zentrale Eröffnungsveranstaltung zum bundesweiten Welterbetag am heutigen Pfingssonntag, die von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eröffnet wurde. „Vor 20 Jahren sind die Altstädte von Wismar und Stralsund in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen worden. Auch die alten Buchenwälder auf Rügen und im Müritz-Nationalpark sind seit 2011 Teil eines UNESCO-Welterbes. Wir sind stolz auf das Welterbe in unserem Land und freuen uns, dass es Gäste aus allen Teilen Deutschlands und auch aus anderen Ländern anzieht. Wir sind eines der beliebtesten Reiseziele in Deutschland“, so die Regierungschefin.
Zudem sei es wichtig, den Gedanken des Welterbes an kommende Generationen weiterzugeben, mahnt Schwesig: „Die Welterbestätten verlangen von uns Respekt vor dem, was unsere Vorfahren aufgebaut und geleistet haben. Sie verlangen von uns auch Arbeit und Engagement. Denn was wir nicht pflegen, verfällt. Und sie laden uns ein, eine Idee davon zu entwickeln, wie wir leben wollen. Welterbe ist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich.“
Wir haben natürlich auch die Stimmen anlässlich der Festveranstaltung eingefangen und mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, mit der Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, Maria Böhmer, als auch mit Wismars Bürgermeister Thomas Beyer gesprochen…