"Dikka Barney, mach mal Story wie ich Ringe mache", sagt Marco. Barney heißt natürlich nicht wirklich Barney sondern eigentlich Benni, aber er hat sich diesen Namen, inspieriert von dem Aufreißer "Barney" aus der Serie "How I met your mother", auf der Kursfahrt vor drei Jahren, als er sich alleine in die Mädchenetage schlich und erst am nächsten Morgen wieder in euer Zimmer kam, absolut verdient. "Bruder guck mal meine Ringe wie wild und Lou hat direkt geschrieben, heute Abend geht safe was, sie kommt auch Pearl, über Liste direkt VIP". Im Podcast, INSIDE BERLIN, hattest du schon von der Liste gehört, AJ und Vencio lassen jedes Wochenende mindestens 30 Chicks auf die Liste schreiben, die dann kostenlos in den VIP dürfen. So wollt ihr auch sein, das Ziel ist in einem Jahr jedem Mädchen "hallo" zu sagen. "Aber eins nach dem anderen", denkst du dir während du die zweite Vodka-Maja-Mische runterkippst. Marco ist schon bei der vierten und fängt wieder zu laut zu reden und stark zu gestikulieren an, aber das kennst du schon. Kritisch wird es erst, wenn er nichts mehr sagt und mit leerem Blick auf den Boden spuckt, dann weißt du: für ihn besser keine Mische mehr. Du ziehst einmal an der Pfeife und lehnst dich zurück, heute willst du jeden Moment genießen, denn über euern ersten Pearl Abend werdet ihr noch Jahre später reden. Du guckst auf deine silberne Armani Uhr: eine Stunde nur noch, dann geht es schon mit dem Taxi zum Kudamm. "Pearl macht euch bereit, die Atzen kommen!"