Im ersten „richtigen“ Kapitel kämpfen Kim und Claudia sich
durch das who-is-who amerikanischer, weißer Männer, die
keine Kritik vertragen. Dazu diskutieren sie die Vor- und
Nachteile von Lob und Tadel, die Wichtigkeit des
Perspektivwechsels und der Ursachenzuschreibung. Kim
berichtet von konfrontativen Gesprächen mit ungeliebten
Mitstudentinnen, Claudia hingegen von berührenden
Gesprächen mit Personen in (?!) ihrem Krankenhausbett. Darüber hinaus erfahrt Ihr, dass das Gedächtnis der Mädels nicht so gut ist oder die ersten Aufnahmen schon lange her sind, denn es wird eine Frage aus der allerersten Folge erneut diskutiert und beantwortet. Teilweise wird es übrigens auch sehr theoretisch, aber dafür hoffentlich
umso lehrreicher😊Also, Stifte raus und weiter fleißig
anstreichen und mitschreiben!
Wir wünschen viel Vergnügen mit Folge 4 – Wer den
Honig will… .
Bleibt brennend und habt viel Erfolg im Freunde-Business! #defensive
#specialstudy
#dictatedbutnotread
#anektdotenkabinett
#lincolntheunknown
#notadel
#verstehenstattverurteilen
#beispieleueberbeispiele
#notmytime
#lincolnlove Hinweise zur Folge: Goffman, E. (1967/1982): Interaction ritual.
Essays on face-to-face behavior
Lefrancois, G.R. (2015): Operante
Konditionierung. Skinners radikaler
Behaviorismus. In: Lefrancois, G.R.:
Psychologie des Lernens (5. Aufl.).
zu Attributionstheorie / Kovariatiostheorie
nach Kelley:
Parkinson, B. (2014): Soziale Wahrnehmung
und Attribution. In: Jonas, Klaus/Stroebe,
Wolfgang/Hewstone, Miles. Sozialpsychologie
(6. Aufl.)
Zur Akteur-Beobachter Theorie, nach dem die
Zuweisung von Verantwortung für das Handeln
von der Perspektive auf den Handelnden
beeinflusst wird - laut einer Metaanalyse ist
dieser Effekt weniger verlässlich bewiesen als
Kim in der Folge angenommen hat:
Jones, E. E., Nisbett, R. E. (1972). The actor and
the observer: Divergent perceptions of the
causes of behaviour. In: Jones, E. E., Kanouse,
D. E., Kelley, H. H., Nisbett, R. E., Valins, S.,
Weiner, B. Attribution: Perceiving the causes
of behavior. Morristown.
Malle, B. F. (2006). The actor-observer
asymmetry in attribution: A (surprising) meta-
analysis. Psychological Bulletin, 132(6), 895–919. Ryan, R. M./Deci, E. L. (2000): When rewards
compete with nature. The undermining of
intrinsic motivation and self-regulation. In C.
Sansone & J. M. Harackiewicz (Eds.), Intrinsic
and extrinsic motivation: The search for
optimal motivation and performance.
Beispiel für die wissenschaftliche
Auseinandersetzung mit den „Spheres of
control“, zu denen in der Regel drei
Kontrollbereiche identifiziert werden
(persönlich, interpersonell, sozio-politisch):
Spittal, M. J., Siegert, R. J., McClure, J. L., &
Walkey, F. H. (2002). The Spheres of Control
scale: the identification of a clear replicable
three-factor structure. Personality and
Individual Differences, 32(1), 121-131.