Seit der Pandemie bin ich viel gelassener geworden. Denn ja: “ich bin” und muss nicht ständig “sein”. Auf Tour sein oder im Studio sein, oder, oder. Ich bin einfach.
Ich bin am Bibel Lesen. Ich bin am “Wunder”-Schreiben, ich bin am Beten. Alles fühlt sich so “sicher” an.
Doch kaum verlasse ich das Haus für einen Auftritt oder ein Interview, stelle ich fest, dass aus meinem “Ich bin” ein: “Hast du schon gehört, wie die ist?” wird. Ich ertappe mich dabei, Dinge über andere zu sagen, die ich mir hätte sparen können…