Nach dem Stereotype Content Model (Fiske, 2018) kann man ein Stereotyp über eine Gruppe Menschen auf zwei orthogonalen Dimensionen aufteilen: 1) Wärme und 2) Kompetenz. Beispielsweise werden ´reiche Menschen´ oft als kompetent, aber kalt eingeschätzt. Orthogonal bedeutet hierbei, dass die beiden Dimensionen nicht korrelieren.
Die Forschung geht sogar noch weiter und beschreibt, wie diese Stereotype zu einer emotionalen Beurteilung bis hin zur Diskriminierung führen. Genau darum geht es in dieser Folge. Kai und Luise besprechen, wie Stereotype psychologisch erläutert werden können, wer eigentlich unsere In-Group ist und wie wir unser psychologisches Wissen nutzten können, um Diskriminierung zu minimieren. Dabei verstricken sich die beiden in eine kleine Forschungsüberlegung. Hört rein!
Stay positive!
Musik: Stephan Schiller
Schnitt und Post-Production:
Helena Mehler und Luise Hönig
Moderation und Production: Kai
Krautter und Luise Hönig
Quelle:
Fiske,
S. T. (2018). Stereotype content: Warmth and competence endure. Current directions in psychological science, 27(2), 67-73.