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Jugendliche in der Corona-Pandemie verpassen viel mehr als ein paar  Unterrichtsstunden – vieles, was in der Jugend wichtig ist, fällt in der  Corona-Krise für sie weg: Draußen sein, Freunde treffen, chillen, Party  machen und vor allem auch weg von den Eltern sein.

Die Kontaktbeschränkungen in der Pandemie führen dazu, dass Jugendliche  ihre eigenen, außerfamilialen Räume verlieren. Das fühlt sich für sie  nicht gut an und kann Konsequenzen für ihre Entwicklung haben.

Anke Wischmann, Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem  Schwerpunkt Empirische Bildungsforschung, plädiert deshalb dafür,  Jugendlichen eigene Räume zu ermöglichen.

Dies ist die sechste Episode aus der Reihe "Gespräche über den Zustand der Welt. In Kurz." der Europa-Universität Flensburg.