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Schule und Bildung sind (aus momentaner Sicht) wesentliche Grundlagen unserer Gesellschaft. Sie gelten als Basis für ein erfolgreiches Leben, insbesondere ein erfolgreiches Arbeitsleben.

„Ohne guten Abschluss erreichst du nix“ ist das Paradigma, was wir bisher für richtig und normal halten. In dieser Episode hinterfragen wir es. Dafür vermitteln wir die Erfahrungen, welche wir mit dem System „Schule“ machten.

Karl war auf einer freien Schule, die er nach 13 Jahren im Sommer 2021 abschloss. Andres erlebte zwei Schulsysteme: Bis zur 8. Klasse in der DDR und danach in einem System, was sich erst fand. Während Karl seine Schulzeit als sehr wertvoll und wichtig empfand, war Andres von Beginn an klar, dass er in der Schule nichts fürs Leben lernt. Für ihn war Schule frustrierend.

Was in unserem Schulsystem bislang fehlt ist die Vermittlung von Kompetenzen für Selbsterkenntnis, Kooperation und Kommunikation. Was wir im Leben vor allem brauchen sind Fähigkeiten für Kooperation und Kommunikation. Denn Beziehungen sind in unserer menschlichen Gesellschaft alles – egal ob im Beruf oder im Privaten.

Wir verbringen so viel wertvolle Lebenszeit mit Schule. Angesichts des enormen Aufwands in unserem Bildungssystem kommt dabei effektiv betrachtet wenig raus. Bereits in jungen Jahren werden wir auf Konkurrenz, Wettbewerb und Leistung getrimmt. Mit normierten Strukturen wird vieles vereinheitlicht, was ursprünglich einzigartig ist. Somit schwinden unsere Individualität, unsere Potenziale, unsere Gaben und vor allem unsere Begeisterung.

Infolge dessen entsteht ein Mangel, der sich im weiteren Leben überall zeigt. Insbesondere in Unternehmen und im Arbeitsleben:

Hier gibt es massiv Veränderungsbedarf. Also geben wir Ideen und Impulse, um Schule neu zu gestalten. Damit Menschen von klein auf ihr Wesen, ihre Talente und ihre Begeisterung kennen lernen. Ein derartiges Schulsystem wird unsere Gesellschaft verändern: Begeisterte Menschen  führen zu einer begeisterten Gesellschaft.

Gerade in der momentanen Zeit, wo vieles grundlegend infrage gestellt wird, haben wir optimale Voraussetzungen, um die bislang prägenden Systeme unserer Gesellschaft neu zu gestalten.