Ein Märchen von Hans-Christian Andersen
"Gute Laune" ist eine Erzählung von Hans Christian Andersen. Der Erzähler erbt von seinem Vater, einem Leichenwagenkutscher, eine unerschütterliche gute Laune und die Angewohnheit, Spaziergänge auf dem Friedhof zu machen. Dieser Ort, zusammen mit dem lokalen Provinzblatt, das der Erzähler liest, dienen als seine Hauptquellen der Freude und Inspiration. Er sinniert humorvoll über die Schicksale der Verstorbenen, deren Gräber er besucht, und zeigt, wie die verschiedenen Leben und Tode der Menschen ihn amüsieren und zum Nachdenken anregen. Wenn jemand in seinem Leben ihn ärgert, "begräbt" er symbolisch diese Person auf dem Friedhof und lässt sie erst wieder in seinem Leben auferstehen, wenn sie sich gebessert haben. Am Ende wünscht der Erzähler, dass seine Grabinschrift "Gute Laune" lauten soll, um seine unerschütterliche positive Einstellung zum Leben und Tod zu unterstreichen.
Gelesen von Jens-Henning Gläsker