#49 Wir haben etwas ausgemistet! Gedanken, Anziehsachen, Altlasten, Möbel, Bilder. Und damit kam uns
die Frage: Warum fällt uns Veränderung nur so schwer? Warum verbringen wir lieber ein Leben in Stillstand als in Bewegung? Warum können wir unsere iPhone Mediathek einfach nicht loslassen und unsere Notizen von 2015 nicht löschen? Warum kleben wir in der Vergangenheit und warum macht uns das Unbekannte nur so große Angst?
Gibt es etwas das Veränderung erleichtert? Veränderung gibt es überall. Sei es im Job, in Beziehungen, auf Reisen,
in Freundschaften, durch einen Verlust oder durch einen neuen Lebensabschnitt.
Doch wie können wir all dem mit Güte anstatt mit Zorn oder Groll begegnen? Wie können wir Veränderung lieben und sie wertschätzen? Wie können wir Freunden und Familie begegnen, die sich unserer Meinung nach verändert haben? Warum beinhaltet Wandel Verletzlichkeit und Kontrollverlust und wieso führt uns genau das zu mehr Offenheit und Dankbarkeit. Eigentlich ist es wie Fahrrad fahren lernen. Je öfter wir proben, Dinge und Situationen,
durch unsere eigenen Entscheidungen loszulassen, desto freier werden wir. Wir übernehmen nämlich Verantwortung, indem wir Entscheidungen treffen und damit die Veränderung als etwas Kostbares ansehen,
zu lernen. Viel Spaß!
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