Du kennst das sicherlich von dir: eine Nichtigkeit, ein falsches Wort, ein abschätziger Blick, eine beleidigende Geste des anderen – und schon wallt in uns eine heftige Emotion empor: Wut. Und ich bin mir ziemlich sicher, wenn du an deine Kindheit denkst, dass dir Sätze wie bspw.: „Mach jetzt bloss kein Theater..! oder „Reiß dich mal zusammen...“ heute noch in den Ohren klingen, eventuell sagst du sie dir selbst, wenn du bemerkst, in dir kommt etwas in Wallung, wo du gelernt hast, dass ist nicht gut, dass ist ganz negativ und schlecht.
Kaum eine Emotion ist so geächtet wie die Wut. Wir schreiben der Wut unzählige Adjektive zu und assoziieren mit ihr die Farbe „Rot“. Wut ist eine von mehreren Basisemotionen des Menschen. Sie ist also Teil der Conditio Humana und Teil unseres ureigenen Verhaltensrepertoires. Und trotzdem rechnen wir es als eine zivilisatorische Leistung an, unsere Wut nicht auszudrücken, zu zeigen oder gar auszuleben: Wut ist geächtet, wer wütet, hinterlässt vielleicht einen Schaden, aber mit Sicherheit einen schlechten Eindruck. Jedoch hat diese verpönte Emotion durchaus eine positive Wirkung. Was es mit der Wut auf sich hat, warum sie so verpönt ist und was wir ihr an Positivem abgewinnen können wirst du heute in diesem Podcast erfahren.
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WutKraft - Friederike von Aderkas, Beltz Verlag
Wut, ein Plädoyer für ein verpöntes Gefühl - Heidi Kastner, K&S Verlag