In Berlin-Mitte gibt es für Jugendliche, die ihre Freizeit gestalten wollen, oder Hilfebei Hausaufgaben, Prüfungen oder Bewerbungen benötigen, bereits seit 1978 denVerein "Karame", arabisch für "Würde". In den Räumen in Moabit wird Musik gemacht, Kunst und Graffiti produziert, gekocht und vieles mehr. Der Vereinwird zum Teil vom Senat gefördert und manche Jugendliche, die dorthin kommen, sind bereits die dritte Generation jener Einwanderer, die in den Siebziger Jahren nachDeutschland kamen. Der Leiter des Vereins Jalal Zaher berichtet über die offeneJugendarbeit, und zwei Jugendliche erzählen, was sie an "Karame" schätzen.