Bálint ist es als Schauspieler gewohnt, in fremde Rollen zu schlüpfen, doch wie findet man die eigene Rolle? Auf seiner Selbstsuche löste er sich aus seinen konservativen bayerischen Wurzeln, schlug eine Künstlerlaufbahn ein, lebt seine Sexualität mit beiden Geschlechtern und zieht sein Kind mit einem Fifty-Fifty-Modell groß. A long way… Doch hat er - wie immer mehr Menschen - seine Schwierigkeiten damit, sich in Definitionen fassen zu lassen, denn Kategorien werden unseren komplexen Persönlichkeiten nicht gerecht, so meint er. Was bedeutet diese Unverbindlichkeit für ein (verbindliches) Miteinander? Können so erfüllende und authentische Beziehungen gelingen?