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Vor Wut schäumende ML-Stalin-Fanboys behaupten gerne, dem Geschichtsklitterer Grover Furr folgend, Lenins Testament sei "eine von Trotzkisten ausgeheckte Fälschung". Auch Trotzki selbst hielt die Behauptung eines Testaments lange nicht für glaubhaft - vielleicht auch weil er ebenfalls im Testament kritisiert wird - auch wenn er auf der anderen Seite als fähigster Mann im ZK definiert wird. Der Bärenanteil der heutigen Wissenschaft ist sich jedoch einig: dass Testament ist echt. Dafür sprechen auch Aussagen von Lenins Haushälterin, seinem Sekretär und oder seiner Frau, Nadeschda Krupskaja. Alles das lässt nur einen Schluss zu: Lenin versuchte am Lebensende, gezeichnet von Attentat, Schlaganfall und womöglich sogar giftattacken, die Sowjetunion vor der stalinistischen Bürokratie zu retten. Nach dessen Aussagen soll, Lenin Trotzki zu diesem Zweck ein gemeinsames Bündnis vorgeschlagen haben...