Pickel-Pein, Dschungel-Drama und der heilige Altar
Diese Folge ist wie ein Pflaster auf einer Wunde: Manchmal zieht es kurz, aber am Ende fühlt man sich besser. Was als schmerzhafter Exkurs über die Tücken von Pickeln in der Nase beginnt – schöpferseitig wahrlich hinterhältig – entwickelt sich rasant zu einer tiefschürfenden Analyse des diesjährigen Dschungelcamps.
Während Babo und Hannes noch über die Sinnhaftigkeit von alkoholfreiem Karneval philosophieren (Spoiler: es ist laut, kalt und überall liegt Dreck), knöpfen sie sich den amtierenden Dschungelkönig Gil Ofarim vor. War der Sieg eine perfekt inszenierte Heldenreise in drei Akten oder doch das Ergebnis eines medialen Clickbaits von RTL? Die Jungs sezieren die "Verschwiegenheitserklärung", fehlende Frames in Videoaufnahmen und die Frage, ob man im Krankenhaus heimlich Insider-Infos über die Beliebtheitswerte draußen gesteckt bekommen kann.
Nebenbei gibt es eine Abrechnung mit dem linearen Fernsehen und eine Redewendung der Woche, die uns tief ins Mittelalter zu Reliquien und Kirchenaltären führt. Wer hätte gedacht, dass man früher wirklich "Stein und Bein" anfassen musste, um einen Schwur zu besiegeln?
Viel Vergnügen!
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