Normalität - ein großes Wort. Und gleichzeitig sehr wage. In dieser Folge diskutieren wir fragwürdige Selbstverständlichkeiten, eigene Wahrheiten, gesellschaftliche Realitäten und die Frage, wer Normalitäten denn eigentlich bestimmt und festlegt. Aus diversen Kontexten und Schubladen kommen dabei die Beispiele für die Wandelbar- und Anschlussfähigkeit von Normalität, ebenso wie den Rückenwind bei dem Wunsch sich von gewissen Normen abgrenzen zu dürfen. Wie funktioniert das mit der eigenen Wertsetzung trotz des Aufwachsens in Gesellschaften, die vom familiären oder freundschaftlichen Umfeld, hin zu großen Interessensgruppen in ihren Normen geprägt sind?
Wir stellen fest, dass es auch einer vermeintlich gemütlichen Normalität innewohnt, sie zu hinterfragen.
Dass das Große nicht aufs Kleine schließen lässt und umgekehrt.
Dass wir bestimmte Haltungen nicht zur Normalität erklären müssen und uns von anderen Ideen inspirieren lassen können.
Hört rein und fühlt, sprecht und diskutiert mit. Gibt es für euch einen Unterschied zwischen Normalität und „normal sein“? Ist Normalität etwas Subjektives? Kann man sie aktiv (ab-)schaffen? Wir freuen uns auf eure Eindrücke!
Eure Aylin & Johanne 🍋