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Description

In der aktuellen Podcastfolge tauchen Katrin und Marcus tief in das Konzept des „role lock“ ein – ein oft unbekanntes, aber sehr wirksames Phänomen aus der Gruppendynamik. Ausgehend von einem konkreten Coachingfall, in dem eine Führungskraft einen „schwierigen“ Mitarbeiter schildert, entwickeln die beiden eine differenzierte Perspektive: Was zunächst wie individuelles Fehlverhalten erscheint, entpuppt sich häufig als Ausdruck eines unausgesprochenen Themas im Team. Der Begriff „role lock“ beschreibt eine psychologische Rolle, in der eine Person unbewusst feststeckt, weil sie auf etwas verweist, das die Gruppe vermeidet – etwa Konflikte, mangelnde Klarheit oder fehlende Anerkennung. Katrin erläutert, wie wichtig es ist, diese Dynamiken zu erkennen, bevor man vorschnell Konsequenzen zieht. Im weiteren Verlauf bringen beide Hosts persönliche Erfahrungen ein – sei es im Führungskontext oder als Teil von Teams – und zeigen, wie sich Widerstand auch als wertvoller Hinweis lesen lässt. Ein weiterer Fokus liegt auf Gründerteams, bei denen unausgesprochene Rollenverteilungen und die Angst vor Hierarchien häufig zu verdeckten Spannungen führen. Katrin schildert Ihre Forschungen dazu, in der sie einen weiteren gründerspezifischen „role lock“ entdeckte, repräsentiert durch die „Quelle“ des Start ups.

 

Kernaussagen

 

Kapitel

01:28 Das Konzept des “role lock”

03:48 Fallstudie: Schwierige Mitarbeiter und Gruppendynamik

10:01 Psychologische Rollen im Team

13:09 Die Funktion schwieriger Personen im Team

21:18 Ursachenanalyse und systemische Betrachtung

26:13 Widerstand und Reflexion in Teams

32:42 Die Herausforderung bei Gründerteams

36:18 Die Quelle der Ideen und ihre Anerkennung