Johannes Paul II. legt dar, dass Christus im Zusammenhang mit dem sechsten Gebot nicht nur die äußere Tat des Ehebruchs, sondern bereits den begehrlichen Blick als sittlich verwerflich bezeichnet. Damit eröffnet er ein neues Ethos, das zur Reinheit des Herzens und zur Achtung der personalen Würde des anderen ruft.