In dieser Folge geht es erneut um die Begehrlichkeit/Begierde, durch welche die spezifische Fähigkeit des Leibes - nämlich Liebe auszudrücken, durch die der Mensch als Person zum Geschenk wird und sich so selbst verwirklicht - bedroht wird. Die Begehrlichkeit „entpersönlicht“, lässt Zweifel darüber aufkommen, ob der Mensch wirklich von Gott um seiner selbst willen gewollt ist. Es kommt zu einer einseitigen Reduktion der Person auf das bloß Sexuelle, zu einer Besitzergreifung des anderen anstelle von gegenseitiger Hingabe.