Heute hören wir erneut vom Ehebruch im Herzen, also jener Akt der Begierde, welche sich durch den Blick ausdrückt. Nur wenn die betreffende Person wissentlich und willentlich diesen inneren Akt bejaht (d.h. das Gegenüber ausschließlich als potentielles Objekt der eigenen sexuellen Befriedigung anzusehen), beherrscht, bestimmt und versklavt diese Begierde sein Herz und somit den ganzen Menschen. Mehr noch, es vollzieht sich in tiefgreifende innerer Wandel in dieser Person und verunmöglicht es ihr, jene personale Gemeinschaft zu leben zu der sie gerufen ist.