In dieser Episode spreche ich mit Thomas Fischli über Emerging Market Corporate Bonds – ein Segment, das in vielen Portfolios eine Rolle spielt, aber häufig mit Skepsis betrachtet wird. Thomas erklärt, warum er ausgerechnet in der Finanzkrise 2008 einen reinen EM-Corporate-Fonds aufgelegt hat, welche Fehlwahrnehmungen institutionelle Investoren besonders häufig prägen und warum EM Corporates aus seiner Sicht transparenter und besser analysierbar sind als klassische EM-Staatsanleihen. Ein besonderer Fokus liegt auf der geopolitischen Verschiebung rund um China sowie auf der These eines beginnenden Rohstoff-Superzyklus – und was das für EM-Unternehmen und ihre Anleihen bedeutet.
Takeaways
Soundbite
“Krisen sind ein Teil der Rendite – nicht ihr Feind, sondern die Chance.”
“China ignorieren heißt, den zweitgrößten Kapitalmarkt der Welt auszublenden.”
Chapters
00:15 Einführung & Vorstellung Thomas Fischli
00:58 Warum 2008 der Startpunkt für EM-Corporates war
04:16 Das größte Missverständnis über EM-Unternehmensanleihen
06:10 EM Debt in drei Töpfen – und warum diese Sicht trügt
12:06 China, Geopolitik und Index-Gewichte: rotes Tuch oder Muss?
18:19 Commodity-Superzyklus: Treiber, Energie, KI und Infrastruktur
22:56 Warum Rohstoffthemen auch für Corporate Bonds relevant sind
26:26 Krisen, Drawdowns und Anlegerdisziplin: Wie man durchhält
36:07 Sharpe Ratios, Marktgröße und Liquidität im EM-Corporate-Universum
41:55 Drei Kernargumente für eine strategische Allokation
47:06 Abschluss
Keywords
Emerging Markets, Unternehmensanleihen, EM Corporate Bonds, Fisch Asset Management, Diversifikation, aktives Management, China, Geopolitik, Commodity-Superzyklus, Rohstoffe, Energiewende, KI, Infrastruktur, Sharpe Ratio, Drawdown, Carry, Hard Currency, Local Currency