Vielleicht ist Künstliche Intelligenz gar nicht so außergewöhnlich – sondern folgt dem ganz normalen Lauf technischer Entwicklungen.
Die Details:
💡 These: KI verhält sich wie frühere Basistechnologien – Elektrizität, Computer, Internet – mit langsamer, stetiger Verbreitung.
📈 Wirtschaft: Die Produktivitätsgewinne kommen nicht explosionsartig, sondern über Jahre – sobald Organisationen KI wirklich integrieren.
⚙️ Gesellschaft: Jobs verschwinden nicht schlagartig – sie verändern sich schrittweise. Neue Kompetenzen, neue Rollen.
🧭 Erwartung: Weniger Science-Fiction, mehr Realismus: KI wird zum Werkzeug, nicht zur Superkraft.
🌐 Trend: KI ist eine Infrastruktur, kein Ereignis. Ihre Wirkung wächst leise – durch Alltag und Anwendung.
Warum es wichtig ist?
Diese Perspektive entzaubert KI – und macht sie zugleich greifbarer. Wer sie als normale Technologie begreift, kann nüchtern planen, sinnvoll investieren und nachhaltige Bildungsstrategien aufbauen – statt in Hype oder Panik zu verfallen.
Die Europäische Perspektive:
Europa profitiert vom langsamen Tempo: Es gibt Zeit für Regulierung, Bildung und faire Umsetzung. Ein evolutionärer Ansatz erlaubt, ethische Standards von Anfang an mitzudenken – und so technologischen Fortschritt mit gesellschaftlicher Stabilität zu verbinden.
Die KI-Inspiration
Was, wenn wir mitten in der „Leerkabel-Phase“ der KI leben?
Wie beim Strom im 19. Jahrhundert sind die Leitungen schon da – doch noch fließt wenig Energie. Erst, wenn wir sie in unseren Alltag einbauen, wird’s hell.
Vielleicht ist KI gar kein Sturm, der alles verändert – sondern das Licht, das wir selbst einschalten müssen.
👉 Zum Artikel: https://www.economist.com/finance-and-economics/2025/09/04/what-if-artificial-intelligence-is-just-a-normal-technology