Ein neuer Entwurf der Cybersicherheitsbehörde zielt auf KI-Dienste ab, die Emotionen erkennen, Beziehungen aufbauen oder Nutzer psychologisch binden – und verpflichtet Anbieter zu aktiven Schutzmaßnahmen.
Die Details
🤖 Anwendungsbereich: Betroffen sind KI-Dienste, die Persönlichkeitsmerkmale, Denkweisen oder Kommunikationsstile von Menschen simulieren.
🧠 Emotion & Abhängigkeit: Anbieter müssen den emotionalen Zustand von Nutzern erkennen und bei Suchtanzeichen eingreifen.
🚨 Nutzungswarnungen: Systeme sollen vor übermäßiger Nutzung warnen und Schutzmechanismen aktivieren.
🔐 Lebenszyklus-Verantwortung: Sicherheit, Datenschutz und Algorithmus-Kontrollen gelten von Entwicklung bis Betrieb.
⛔ Rote Linien: Verboten sind Inhalte zu nationaler Sicherheit, Gerüchten, Gewalt oder Obszönität.
Warum es wichtig ist?
China verschiebt die KI-Regulierung von reiner Technik- und Inhaltskontrolle hin zu psychologischen Risiken. Damit wird emotionale Interaktion selbst zum regulatorischen Faktor – mit direkten Auswirkungen auf Design, Monetarisierung und Wachstum von KI-Produkten.
Die Europäische Perspektive
Auch in Europa rücken emotionale Manipulation, Suchtpotenziale und transparente Mensch-KI-Interaktion stärker in den Fokus. Der chinesische Entwurf wirkt wie ein Blick in die Zukunft möglicher Verschärfungen rund um den AI Act und Verbraucherschutz.
Die Promptfather Inspiration
Je menschlicher KI wirkt, desto weniger bleibt sie Werkzeug.
Sie wird Begleiter. Gewohnheit. Beziehung.
Nicht der Algorithmus ist das Risiko – sondern Nähe ohne Verantwortung.
Die Zukunft entscheidet sich daran, wer diese Grenze zieht.
🔗 https://www.digitimes.com/news/a20251229VL202/governance-security-data-training.html