Neue Recherchen zeigen, wie realistisch KI-generierte Videos werden – und wie sie beginnen, Gewalt gegen Frauen zu normalisieren.
Die Details:
🧠 Der Fall: Nutzer:innen erstellen und verbreiten auf Plattformen wie X oder TikTok KI-Videos, in denen Frauen stranguliert oder misshandelt werden – millionenfach angesehen.
🚫 Moderationslücke: Die Algorithmen erkennen solche Inhalte kaum, und viele Videos bleiben trotz Meldungen online.
⚙️ Die Ursache: Generative Modelle ermöglichen realistische Gewaltbilder – ohne Filter oder ethische Schranken.
⚖️ Politischer Druck: In Brüssel und Wien wächst der Ruf nach klaren Regeln: KI darf keine Gewaltfantasien reproduzieren.
💬 Zivilgesellschaft: Aktivistinnen fordern gesetzliche Verantwortung für Plattformen und KI-Entwickler – ähnlich wie bei Hassrede oder „Revenge Porn“.
Warum es wichtig ist?
Weil KI nicht neutral ist. Wenn sie Gewaltbilder produziert und millionenfach verbreitet werden, formt das unser Bewusstsein – und verschiebt die Grenze des Sagbaren und Zeigbaren.
Die Europäische Perspektive:
Europa diskutiert derzeit, ob der neue AI Act und die „Directive gegen Gewalt an Frauen“ verschärft werden müssen, um KI-generierte Missbrauchsdarstellungen zu erfassen. Der Kontinent könnte hier erstmals Standards setzen – ethisch und rechtlich.
Die KI-Inspiration
Was passiert, wenn Technologie jede Grenze überschreiten darf?
Ein Algorithmus, der „nur lernen will“, beginnt, Schmerz zu inszenieren – perfekt ausgeleuchtet, emotional aufgeladen, algorithmisch optimiert.
Wir klicken, wir scrollen – und merken kaum, dass Empathie im Hintergrundrauschen verschwindet.
Vielleicht ist das die wichtigste Aufgabe unserer Zeit: den Code der Menschlichkeit zu schützen, bevor er überschrieben wird.