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Wir sprechen mit unseren Sterne-Gästen Natascha Khakpour und Jan Niggemann über die Bedeutung von Bildung als politischer Praxis. Dazu gibt es eine Düsenfahrt in die Perspektiven Antonio Gramscis, der in seinen Gefängnisheften seine Überlegungen zu Bildung und Schule niederschrieb. Nach der erfolgreichen Rebellion und einem epischen Konflikt um Macht, Teilhabe, Struktur, Subjekt, Verantwortungen und Allianzen öffnen sich Räume zum Schlafen, Gärtnern und eine ganz neue Perspektive auf Bildung. Viel Spaß beim Zuhören! Das Pädagogische ist politisch!

Natascha Khakpour hat an der PH Freiburg zu Deutsch-Können als umkämpftes Artikulationsgeschehen promoviert und beschäftigt sich (auch weiterhin) mit Sprache, Rassismus und gesellschaftskritischen Perspektiven auf schulische Bildung. Nach den Stationen Wien und Freiburg ist sie derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Koblenz-Landau.

Jan Niggemann arbeitet als Universitätsassistent am Arbeitsbereich Bildungstheorie und Schulforschung der Uni Graz. Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. Bildungstheorie, Pädagogische Autorität und Transformation von Bildung im Kontext sozialer Ungleichheit.

Auch in dieser Folge ein riesengroßes Dankeschön an unsere wunderbare Technikerin Swantje Reuther vom Audiokombinat für Begleitung, Beratung und Schnitt!