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„Ich könnte nicht mit Bauchweh zur Arbeit gehen.“

Kristin ist Saarländerin, gelernte Augenoptikerin, ehemalige Leistungssportlerin im Handball, lebt heute in Berlin, hat dort zwei Physiotherapiepraxen und betreut einen professionellen Triathleten. Soviel zur Kurzfassung.

Kristin berichtet uns in diesem Podcast, von der schwierigen Entscheidung, sich nach vielen Verletzungen vom Leistungssport zu verabschieden und der fast noch schwierigeren Zeit danach. Sie erzählt uns, wie sie wieder bei ihren Eltern eingezogen ist, um nochmal neu anzufangen und eine Physiotherapieausbildung zu absolvieren (später hat sie das auch nebenberuflich noch studiert). Wie sich anschließend in Australien ein für ein Jahr geplantes work and travel zu zweieinhalb Jahren inkl. Betreuung der australischen Handballnationalmannschaft entwickelt hat, und warum sie, zurück in Europa, einen gute bezahlten Job in Luxemburg einfach hingeschmissen hat, um nach Berlin zu gehen....wo sie nach vier Wochen eine Praxis kaufen „musste“.

Kristin dachte, ihr Leben sei langweilig, wir sehen das ganz und gar nicht so. Aus diesem Gespräch kann man so viel mitnehmen und sei es nur die Grundeinstellung, dass es irgendwie immer weitergeht – wichtig ist nur, dass man nicht mit Bauchweh zur Arbeit geht.

Danke Kristin, für deine Offenheit und dein Vertrauen!

Mit unserem Podcast wollen wir vermeintlich „ganz normalen“ Menschen eine Stimme geben. Denn viele Menschen haben spannende Wege in ihrem Leben beschritten, Entscheidungen für Abzweigungen getroffen, Herausforderungen bewältigt - und genau das in ihrem Leben auch noch vor sich, oder sind sogar gerade mittendrin.

Die Idee zu diesem Podcast kam uns, weil wir das Gefühl hatten, dass in den meisten Interviewformaten vor allem die Menschen zu Wort kommen, die sehr erfolgreich sind und oft in Positionen, die es in unserer Gesellschaft selten gibt – und damit auch die Lebensrealität selten ist (z.B. Politiker:innen, Geschäftsführer:innen, Gründer:innen). Oft fällt es schwer, daraus konkret etwas für sich selbst abzuleiten, da der eigene Alltag zu verschieden ist.

Und doch sind gerade Vorbilder (oder neudeutsch: Role Models) so wichtig für die persönliche Entwicklung und (nochmal neudeutsch) self empowerment.

Wir sind der Meinung: Viele Menschen können Vorbild sein und Denkanstöße geben, gerade diejenigen, die an ähnlichen Punkten im Leben stehen wie man oder frau selbst.

Wir freuen uns auf dein Feedback - gerne direkt unter diesem Podcast oder via LinkedIn:
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Hinweis: Den Podcast mit Kristin haben wir am 30. Mai 2021 aufgenommen.