„Wenn ich mich selbst nicht spüre, wie soll ich mich dann um mich kümmern?“
Heute freuen wir uns, euch den zweiten Teil von unserem Gespräch mit Theresa präsentieren zu dürfen. Nachdem wir im ersten Teil viel über ihre Familiensituation und ihren Umgang mit dem Tod ihres Vaters und später ihrer Mutter erfahren haben, ist uns eines klar:
Kopf und Körper in Balance – das zeichnet Theresa aus.
Das wird auch in ihrem sozusagen „zweiten Leben“ deutlich, denn sie ist studierte Wirtschaftsingenieurin, die in einer Unternehmensberatung gearbeitet hat und heute bei BMW im Prozessmanagement ist. Aber: Prozessveränderung und Kulturveränderung sind untrennbar verbunden, was es Theresa ermöglicht, hier eine Kombination ihrer Erfahrungen, Kenntnisse und Kompetenzen einzubringen.
Wir sprechen über ihren Blick auf den Umgang mit Fehlerkultur in (großen) Unternehmen, zu der aus ihrer Sicht vor allem mehr Eigenverantwortung gehört, aber auch über ihre Entscheidung, ihre Arbeitszeit zu reduzieren, um sich noch mehr ihren eigenen Projekten zu widmen.
Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie u.a. 10 Leitlinien verfasst, die für eine gute Beziehung wichtig sind. Was der Kaffeesatz damit zu tun hat, erfahrt ihr in unserem Gespräch, und auch was die beiden noch anbieten.
Theresa erzählt uns auch offen, wie es ist, mit einem 19 Jahre älteren Mann zusammen zu sein, und warum sie sich entschieden hat, keine Kinder zu wollen, auch wenn sie Kinder sehr liebt.
In diesem Gespräch ist viel drin und es sind nicht die einfachsten Themen. Aber Theresa hat für sich einen Weg gefunden, aus ihrer Trauer, tiefe Liebe entstehen zu lassen. Es ist inspirierend zu sehen, wie sie durch das Leben im Hier und Jetzt und dem Balance halten zwischen Verstand und Körper, eine Ruhe, Lebensfreude und Motivation in all die Themen legen kann, die ihr wichtig sind.
Danke Theresa, für deine Offenheit und dein Vertrauen!
Wir freuen uns auf dein Feedback - gerne direkt unter diesem Podcast oder via LinkedIn:
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Hinweis: Das Gespräch mit Theresa haben wir am 4.3.2023 aufgenommen.
Über diesen Podcast:
Mit unserem Podcast wollen wir vermeintlich „ganz normalen“ Menschen eine Stimme geben. Denn viele Menschen haben spannende Wege in ihrem Leben beschritten, Entscheidungen für Abzweigungen getroffen, Herausforderungen bewältigt - und genau das in ihrem Leben auch noch vor sich, oder sind sogar gerade mittendrin.
Die Idee zu diesem Podcast kam uns, weil wir das Gefühl hatten, dass in den meisten Interviewformaten vor allem die Menschen zu Wort kommen, die sehr erfolgreich sind und oft in Positionen, die es in unserer Gesellschaft selten gibt – und damit auch die Lebensrealität selten ist (z.B. Politiker:innen, Geschäftsführer:innen, Gründer:innen). Oft fällt es schwer, daraus konkret etwas für sich selbst abzuleiten, da der eigene Alltag zu verschieden ist.
Und doch sind gerade Vorbilder (oder neudeutsch: Role Models) so wichtig für die persönliche Entwicklung und (nochmal neudeutsch) self empowerment.
Wir sind der Meinung: Viele Menschen können Vorbild sein und Denkanstöße geben, gerade diejenigen, die an ähnlichen Punkten im Leben stehen wie man oder frau selbst.