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„Was mich weiterbringt? Schonungslose Ehrlichkeit mit mir selbst!“

Im zweiten Teil des Interviews mit Ilona geht es heute vor allem um ihre Rolle als Mutter. Ilona berichtet uns ganz offen und ehrlich, dass weder die Schwangerschaft, noch die ersten Wochen nach der Geburt so idyllisch und romantisch für sie waren, wie viele andere Frauen es erzählen und sicher auch empfinden.

Ihr ging es nicht nur körperlich nicht gut, sie hatte vor allem nach der Geburt ihres Sohnes auch eine Wochenbettdepression, die nicht sofort diagnostiziert wurde. Da sie aber ja eine Analytikerin und Forscherin ist, gab sie sich nicht damit zufrieden, dass das „normal“ ist und stellte sich eine Art Recovery-Programm selbst zusammen. Neben Therapie und Medikamenten, die sie vom Arzt bekam, kombinierte sie ihren Alltag mit Physiotherapie, viel sozialen Kontakten und Bewegung.

Heute hat sie die Depression erfolgreich überwunden und kann nicht nur die Zeit mit ihrem Sohn genießen, sondern hat auch noch einmal viel über Selbstfürsorge gelernt. Eine starke Stütze in dieser Zeit war auch ihr Mann – weil er, wie sie sagt, einfach nur da war, auch wenn man oft in dieser Rolle nicht aktiv helfen kann; und weil es für ihn selbstverständlich ist, sich gleichermaßen um den gemeinsamen Sohn zu kümmern.

Nichtsdestotrotz teilt Ilona eine wichtige Erkenntnis mit uns, die sie selbst erst als Mutter hatte: Bei aller Gleichberechtigung sind wir nicht gleich. Warum sie das denkt, hört ihr im Podcast.

Auch dieser Teil des Podcasts ist intensiv, wenn auch thematisch anders als Teil 1. Ilona zeigt uns, wie wichtig es ist, das zu tun, was sie uns am Ende allen rät: Seid schonungslos ehrlich zu euch selbst.

Danke Ilona, für deine Offenheit und dein Vertrauen!

Wir freuen uns auf dein Feedback - gerne direkt unter diesem Podcast oder via LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/anna-trunk/ oder www.annatrunk.de
https://www.linkedin.com/in/ilona-wichmann-5b70ba97/

Hinweis: Den Podcast haben wir am 4. Juni 2023 aufgenommen.

Über diesen Podcast:
Mit unserem Podcast wollen wir vermeintlich „ganz normalen“ Menschen eine Stimme geben. Denn viele Menschen haben spannende Wege in ihrem Leben beschritten, Entscheidungen für Abzweigungen getroffen, Herausforderungen bewältigt - und genau das in ihrem Leben auch noch vor sich, oder sind sogar gerade mittendrin.

Die Idee zu diesem Podcast kam uns, weil wir das Gefühl hatten, dass in den meisten Interviewformaten vor allem die Menschen zu Wort kommen, die sehr erfolgreich sind und oft in Positionen, die es in unserer Gesellschaft selten gibt – und damit auch die Lebensrealität selten ist (z.B. Politiker:innen, Geschäftsführer:innen, Gründer:innen). Oft fällt es schwer, daraus konkret etwas für sich selbst abzuleiten, da der eigene Alltag zu verschieden ist.

Und doch sind gerade Vorbilder (oder neudeutsch: Role Models) so wichtig für die persönliche Entwicklung und (nochmal neudeutsch) self empowerment.

Wir sind der Meinung: Viele Menschen können Vorbild sein und Denkanstöße geben, gerade diejenigen, die an ähnlichen Punkten im Leben stehen wie man oder frau selbst.