Dass Gott derjenige ist, der irgendwo oben sitzt, uns auf Schritt und Tritt kontrolliert und jeden Fehltritt streng bestraft, kann einem schon Angst machen. Leider ist Gott oft schon Kindern so vermittelt worden. Kein Wunder, dass sie später von solch einem Gott nichts mehr wissen wollten.
Aber man kann die biblischen Strafen auch anders verstehen, nämlich als die Folgen unserer Fehltritte. Diese Folgen haben wir zu tragen. Wir müssen sozusagen die Suppe, die wir uns eingebrockt haben, dann auch auslöffeln. Und Gott ist der, der das geschehen lässt. Es liegt Gott aber nichts daran, eine Strafe zu verhängen. Sondern es liegt ihm daran, dass wir durch die Folgen unserer Fehltritte lernen, es in Zukunft besser zu machen.
Inhalt:
Gott ist kein Kontrollfreak
Die Strafe als Folge unserer bösen Tat
Ein Beispiel: König David und seine Volkszählung
Gott ist nicht Big Brother
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