Herausforderungen der Promotion, kleinere und größere Krisen ergeben sich im Laufe der Promotionsphase quasi von selbst. Das führt dazu, dass die eigene Wahrnehmung oft auf die eigenen Defizite gerichtet ist. Nicht selten ergibt sich dann, dass Promovierende sagen „ich müsste eigentlich schon viel weiter sein“ und „ich komme nicht voran, wie ich es geplant habe“. Die meisten Promovierenden kennen wohl das schlechte Gewissen, das sich einstellt, wenn es mal nicht so gut läuft und es meistens einen erheblichen Einfluss auf die Lebenszufriedenheit hat.
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Die Verwobenheit, das Verschwinden von Grenzen und Identität zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen dem ich und der Promotion, die hohe Identifikation mit der eigenen Dissertation, führen mit der Zeit nicht nur zu einem hohen Verlust der Motivation, sie verringern auch das Selbstwertgefühl, die Selbstwirksamkeit. Und nicht selten festigen sich diese nicht-förderlichen Gedanken zu einem Muster, das weitere Defizit-Gedanken mit sich bringt.