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Das Jahr ist etwas mehr als drei Monate alt, und wir zählen offiziell bereits 29 tote Wölfe (Stand 7.4.24, Quelle: DBBW, siehe Linkliste unten). Die meisten von ihnen haben ihr Leben im Straßenverkehr gelassen. Viele Todesfälle bleiben jedoch ungeklärt. Und die Dunkelziffer ist wahrscheinlich sehr hoch. Matthias berichtet über einen Rüden, der in Sachsen unter die Räder kam. Und über die wahrscheinlich weitreichenden Folgen für sein Rudel. Etwas länger zurück liegt der Totfund eines Rüden, der auf grausamste Weise durch den Schuss eines Jägers sein Leben verlor. Der Naturfilmer war bei seiner Bergung dabei und erinnert sich an die verstörenden Bilder. Niedersachsen ist natürlich in dieser Folge auch wieder Thema. Obwohl das Verwaltungsgericht Oldenburg die Jagd auf den Rüden im Raum Hannover gestoppt hat, bleibt ein Beigeschmack. Der niedersächsische Umweltminister Meyer hatte zur Jagd auf ihn geblasen. Und das auch noch mitten in der Brut und Setzzeit. Während dieser Zeit sind eigentlich alle Tiere, die Nachwuchs erwarten oder zu versorgen haben, vor Bejagung geschützt. Nur eben der Wolf nicht, wenn es nach Politik und Jägerschaft geht. Die Podcaster diskutieren über die Jagd und ihre Folgen für die Natur.
Für euren persönlichen ASMR-Moment nimmt Matthias euch mit dem Mikro mit an seine geheimen Orte in der sächsischen Natur. Dort, wo Hirsch, Kranich und Seeadler zuhause sind. Ein ganz besonderes Erlebnis, für das ihr nur die Lautstärke hochdrehen müsst. Wie Wölfe reagieren, wenn sie sich beobachtet fühlen, und wo sie zur Ruhe kommen, wenn sie sich sicher fühlen, kann Matthias aus erster Quelle berichten. Kleiner Spoiler: Wölfe schlafen und träumen wie unsere Hunde. Einer von vielen Gründen, ihnen mit dem gleichen Respekt und der gleichen Liebe zu begegnen.