Wölfe in Österreich ist zurück im Wolfspodcast. Der bekannte YouTuber war schon einmal in Folge 42 zu Gast. Seitdem ist einiges passiert und die Situation in Österreich ist dramatischer denn je. Abschussverordnungen ohne wissenschaftliche Grundlage, Politik, die auf Verunsicherung setzt, Förderungen für Herdenschutz, die gestrichen werden und Antiherdenschutzvereine, die mobil machen. Die Hetze gegen Herdenschutz und NGOs reicht bis zu Morddrohungen – ein unhaltbarer Zustand. Österreich hat in zwei Jahren mehr Wölfe getötet als Deutschland in über zwei Jahrzehnten – obwohl nur fünf Rudel nachgewiesen wurden. Der günstige Erhaltungszustand ist also weit entfernt. Die Politik in Österreich versagt beim Schutz des Wolfes und der Weidetierhaltung. Und auch um den Wolf in Tourismusgebieten geht es in dieser Folge. Ein Blick nach Deutschland zeigt: Weidetierhaltung und Tourismus trotz hoher Wolfsdichte funktionieren reibungslos. Warum wird in Österreich trotzdem so viel Stimmung gemacht? Wer sich aktiv gegen Politik und Verbände einsetzen will, kann sich gezielt mit Briefen an die Verantwortlichen wenden. Die Podcaster erzählen, wie und liefern euch auf Wunsch alle Infos frei Haus.
Zum Einstieg in die Folge gibt es noch ein kurzes Update zum Züger-Buch, das vor einer Woche von Angelo Steccanella, WolfFacts Schweiz, zerlegt wurde. Die Buchpräsentation in Chur verlief eher mau, die Medien schienen wenig interessiert, Fragen wurden nicht zugelassen. Aber wie kommt das Buch in Österreich an? Welche Rolle spielen Leute wie Züger und Weiler dort?
Und wie wurde eigentlich das EuGH-Urteil in Sachen Estland aufgenommen? Viele Fragen, unbequeme Antworten und immer wieder die Bitte an euch: Seid laut, bleibt dran und engagiert euch!